Der Bau des Geländes funktioniert nach den klassischen Methoden:

1. Styrodur

Auf die Modulteile kommt Styrodur, Dieses lässt sich mit dem Heissdrahtschneider sehr gut grob vorformen, und gibt dabei neben Abfall keinerlei Sauerei. Die Feinarbeiten mache ich dann aber mit dem Messer oder einer Raspel, und spätestens dann gibt es Sauerei. Allerdings hat Styrodur den Vorteil, dass es wesentlich stabiler ist und die statische Ladung nahezu null ist, so lässt es sich problemlos abwischen oder mit dem Sauger aufnehmen.

2. Drahtgitter

Mit einigen Spanten wird die ungefähre Geländestruktur vorgeformt, um dann mit Aluminium Gitter, Draht Gitter oder auch Kunststoff Gitter überzogen zu werden. An einigen Stellen, dort wo Schienen darunter liegen, habe ich dann Küchenpapier aufgelegt und mit einem Wasser-Leim Gemisch eingepinselt. So tropft später der eventuell zu dünne Gips nicht durch auf die Schienen.

3. Gips

Anfängliche Versuche mit im Baumarkt erhältlichen Modellgips schlugen fehl. Nicht dass es nicht funktioniert hätte, nur die Abbindezeit von gerade mal 15 min sind einfach zu wenig. Vor allem wenn grössere Mengen verarbeitet werden sollen. Den Modellgips verwende ich nun zum giessen von Felsen in entsprechende NOCH Formen.
Anstelle des Modellgips habe ich dann Moltofill verwendet. Es ist zwar teurer, aber mit 60 min Verarbeitungszeit bleibt genügend Reserve um auch grössere Teile zu gipsen. Und bereits nach kurzer Zeit wird die Oberfläche leicht gummig, so dass einfach Strukturen eingearbeitet werden können. Für mich ist Moltofill die richtige Wahl.

 

Ein paar Bilder, Anrühren des Moltofill, spachteln der Styrodur Teile und eingesetzt in der "Landschaft".